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Stolpesteine in Köln-Poll am Rhein

Bückt euch und lest!
Vor Häusern deportierter Juden verlegt der Künstler Gunter Demming kleine Messingplatten.
Als Stolpersteine sollen sie die Erinnerung an die Nazigräuel wachhalten.

Das Projekt Stolpersteine kann man als das Größte dezentrale Denkmal der Welt bezeichnen. Der Kölner Künstler Gunter Demnig startet 1995 sein ganz persönlich Projekt, welches den Opfern des Nationalsozialismus gewidmet ist. Dazu lässt er kleine gravierte Messingplatten, in den Gehweg vor Häusern ein, aus denen Juden, Sinti und Roma, Homosexuelle, politisch Verfolgte und Behinderte deportiert wurden. Etwa 17.500 solcher Stolpersteine hat er bislang in sechs europäischen Ländern gesetzt. Das Projekt ist nicht unumstritten: "Manche befürchten eine Inflation des Erinnerns". Und in München wurden Steine wieder entfernt.

Hier findenden sie die in Köln-Poll installierten Solpersteine.

Quelle: Kulturamt NS/Dokumentationsyentrum 17.12.2003 / Foto: © Albert Ackermann

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Eine Treibende Kraft im Hintergrund war Erika Baum. Danke

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