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Wasserwerk Westhoven

Wasserwerk Westhoven

Das 1904 erbaute Wasserwerk in neoromanischer Architektursprache ist auch heute noch eine der fünf rechtsrheinischen Trinkwassergewinnungsanlagen in Köln. Damals ergänzte diese Anlage das Mülheimer Wasserwerk von 1876, das zur Versorgung der stark wachsenden Industrievororte Mülheim, Deutz, Kalk und Vingst nicht mehr ausreichte. Der durch weiß verputzte Wandflächen abgesetzte Backsteinbau mit Anklängen an Sakralbauten und die gegenüber früheren Wasserwerksbauten größeren Fenster, die Einblick in einen Teil der Anlagen bieten, stehen sinnbildhaft für eine hygienisch einwandfreie Wassergewinnung. Das Wasserwerk Westhoven ist auch außerschulischer Lernort der Wasserschule Köln.

Mehr als ein Viertel des dort geförderten Grundwassers stammt aus dem Bergischen Land. Nur beim Wasserwerk Westhoven, das mittlerweile auf eine 100jährige Geschichte zurückblicken kann, sind etwa 10 Prozent Uferfiltrat im geförderten Rohwasser enthalten.

In Zündorf im Kölner Süden steht das mit Abstand größte Wasserwerk im Rechtsrheinischen. Das dort geförderte Wasser wird in der Aufbereitungsanlage Urbach mit dem Wasser von Leidenhausen zusammengeführt, aufbereitet und ins Versorgungsnetz abgegeben. Wasserversorgung durch die Rhein Energie

Ein Wasserwerk ist eine Anlage zur Aufbereitung und Bereitstellung von Trinkwasser.

Quelle: Das Kölner Trickwasser von Jürgen Lowis; Wikipedia / Foto: Wasserwerk Westhoven / ® A. Ackermann

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