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Erich Tauber

* 5. Februar 2019 in Kynšperk nad Ohrí / Tschechien (Konigsberg an der Eger) + 27. Oktober 2016 in Köln-Poll
Erich Tauber

Erich Tauber wurde am 5 Februar 1930 in Königsberg an der Eger geboren, wo er auch zur Schule ging. Er wuchs zusammen mit seiner Schwester bei seinen Eltern in Tschechien auf. Nach dem Krieg wurde die Familie des Landes verwiesen. Sie fanden in Gotha/Thüringen eine neue Heimat. Hier fand er im Bergbau eine Arbeitsstelle.

1952 entschloss er sich mit einem Freund aus der DDR zu flüchten. Die Flucht war erfolgreich und so wurde er in Efferen / Rhein-Erft-Kreis heimich.

Er erlernte das Maurerhandwerk und traf, eher zufällig, in der Sülzburgstraße in Köln-Sülz seine zukünftige Frau Luzie, die er 1955 heiratete. 1956 wurde Sohn Karl geboren, 1959 folgte die Tochter Renate und 1963 wurde die Familie durch die Geburt des Sohnes Willi komplettiert.

In seiner Freizeit beschäftigte er sich viel mit den Kindern, fuhr mit ihnen mit dem Fahrrad ins Siebengebirge, Er ging mit den Kinder in ein großen Schwimmbad, ging mit ihnen am Rhein spazieren oder besuchte mit ihnen den Zoo. Wenn in Köln-Poll ein Zirkus Station machte, gehörten sie mit zu den ersten Besuchern.

Ihre erste gemeinsame Wohnung fanden sie in Köln-Zollstock. Weiter ging es nach Köln-Sülz. 1963 zog die Familie Tauber nach KölnPoll, wo die Eheleute fast 50 Jahre in der Jakob-Kneip-Straße gewohnt haben.

Er arbeitete als Maurer, Verputzer, Gerüstbauer und sieben Jahre in der Dombauhütte, wo er auch mit dabei half jährlich die Domkrippe aufzustellen. Dem Dom blieb er zeit seines Lebens treu. Er schaute immer mal wieder bei ihm vorbei oder verfolgte Fernsehsendungen, bei denen der Dom gezeigt wurde.

Mit 60 Jahren schied er aus dem Berufsleben aus. Nun wurde der Schrebergarten, den sie 1980 in Köln-Poll erwarben, sein Betätigungsfeld. Er baute die Terrasse aus, legte einen Teich mit Fischen an und mußte diese gegen die Fischreiher, die vom Rhein zu Besuch kamen, mit Netzen schützen. Hier fanden sie schnell Anschluss an die Gartennachbarn. Gemeinsames Grillen und Gartenfeste gehörten mit zu den Beschäftigungen, die ihm viel Freude bereitete. Seine Witze und sein Humor machten ihn sehr beliebt. Er ging gern schwimmen, paddelte mit seinem Kanu auf dem Rhein. In den letzten Jahren, hörte er gerne eine Cassette mit Vogelgezwitscher, die ihn an seine Zeit im Schrebergarten erinnerte.



Quelle: Diakon Hans Gerd Grevelding & Luzie Tauber/ Foto: © Familie Tauber

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