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Monsignore Johannes Pütz

Monsignore Johannes Pütz

* 1940 / + 1997

Pfarrer Pütz starb bei Karnevalsumzug.

Ein tragischer Zwischenfall hat sich gestern Mittag beim Stadtteilumzug in Köln Poll ereignet. Mit einem Herzinfarkt brach Prälat Johannes Pütz der lange Jahre in den Poller Gemeinde St. Josef als Pfarrer tätig war, während des Zuges zusammen; er starb kurze Zeit später. Der Zug zog zwar weiter, doch die Stimmung war gedrückt, denn die Nachricht vom Tod des beliebten Pfarrers sprach sich rasch um.

Pfarrer Pütz war 14 Jahre in Poll tätig, bis er 1990 Caritas Seelsorger der Diözese wurde. Der Gemeinde und dem Ort blieb er eng verbunden und weiterhin viele Freunde dort. So ging er auch regelmäßig im Poller Zoch mit. Gestern war er bei den Kellerkindern dabei. Noch bevor die Gruppe Alt-Poll erreichte, wo auch die Kirche "St. Josef steht, brach der Pfarrer, der schon länger herzkrank war, Plötzlich zusammen. Die Rettungsdienste und ein befreundeter Arzt, der sich in der Nähe aufhielt, versuchten noch auf der Straße Johannes Pütz zu reanimieren. Ein Notarztwagen brächte ihn dann zum Eduardus Krankenhaus in Deutz. Dort konnte man nur noch den Tod des 57 Jahre alten Pfarrers feststellen.

Der gebürtige Erft Städter studierte Theologie und Philosophie in Trier und wurde dort 1967 zum Priester geweiht. Seine erste Kölner Kaplanstelle trat er 1968 in Maria Hilf an.
Monsignore Johannes Pütz war von 1976 bis 1990 in Pfarrer Poll

Monsignore ist die Anrede für einen römisch-katholischen Priester, dem ein päpstlicher Ehrentitel verliehen wurde. Monsignore ist italienisch für "mein Herr" und wird im Deutschen mit Msgr. abgekürzt.

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