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Rolshoven / Rolshover Straße
Das Wohngebiet
östlich der Siegburger Straße

Der Rolshover Hof, war das Zentrum des Ortes Rolshoven. Der Ort wird erstmalig im Jahre 965 in einer Urkunde von St. Pantaleon erwähnt. Es besaß zu dieser Zeit schon ein eigenes Hofgericht. Das Weiler Rolshoven bestand aus einem großen Hof und einigen wenigen Häusern. Der Ort lag aus heutiger Sicht in dem Gebiet, zwischen der Siegburger Str. des Bahndammes (Allerseelenstraße), des Rolshover Kirchweges und Auf dem Sandberg / Rolshover Straße.

1888 wurde Rolshoven mit Poll zusammen nach Köln eingemeindet und ging damit, als der kleinere Teil, in den Ort Poll auf. Der Name Rolshoven war von da an, nur noch eine Gemarkungsbezeichnung. Er überlebte in den Straßennamen, Rolshover Kirchweg, Rolshover Gärten, die Rolshover Straße und in dem Rolshover Hof.

Vereinfacht kann man sagen, östlich der Siegburger Straße war ursprünglich Rolshoven. Vom Rhein bis zur Siegburger Straße befand sich der Ort Poll.

Der Ursprung, der Rolshover Hof wurde in70er Jahren instandgesetzt bzw. teilweise neu aufgebaut und danach eine Nutzung gefunden und wird daher weiter bestehen. Damit bleibt der Ortsname "Rolshoven" auch hier in Erinnerung. Namentlich gibt es in Poll den Rolshover Hof, "An den Rolshover Gärten", die Rolshover Str., den Rolshover Kirchweg und die Straße "Am Rolshover Hof". Ja und dann gibt es noch den Familienname Rolshoven, auch im neuen Poll.

Der heutige Bereich Rolshoven liegt zwischen der Siegburger-Str. und dem Bahndamm und geht bis zum Grünzug hinter der Sonderschule. Innerhalb von Rolshoven liegen die Siedlungen "Am Altenberger Kreuz", die Milchmädchen Siedlung, der Marktplatz, der Rolshover Hof und der Bereich Sonderschule mit den Angrenzenden Wohnhäuser. Doppelnamen waren zu der Zeit noch nicht üblich und da der Poll der größere Ort war, wurden beide Orte unter dem Namen Poll eingetragen. Zu der Zeit war es nicht üblich, Orte mit Doppelnamen zu betiteln. Vereinfacht kann man sagen, östlich der Siegburger Straße war ursprünglich Rolshoven. Vom Rhein bis zur Siegburger Straße befand sich der Ort Poll.

Das Gebiet Rolshoven von Nord nach Süd:
Ab dem Bahndamm gibt es die erste Erweiterung der Milchmädchen-Siedlung. Daran anschließend befindet sich der Bereich mit der Kirche Hl. Dreifaltigkeit. Das Gelände von der Kirche bis zum Rolshover Hof wurde eine Siedlung mit ein Familien Häuser erbaut. Die Initiative zum Bau der Siedlung ging von Pastor Paul Milde aus. Er gründete mit Poller Bürgern die Baugesellschaft "Milchmädchen e. V." welche dann auch die Siedlung erbaute. Auf seinen Vorschlag hin, wurden Straßennamen mit einem Bezug zu Milch ausgewählt. Somit könnte man die Siedlung mit Milchmädchen II benennen.

Und dann gab es noch das Flugsicherungsschiff "Hans Rolshoven" Indienststellung am 09.02.1938.
Es konnte drei Seeflugzeuge an Bord mitführen und war mit einem fahrbaren Kampnagel-Portaldrehkran von 10 t Hebekraft ausgerüstet. Das Schiff wurde im März 1945 durch eine Fliegerbombe versenkt.

Quelle: Gesehen, gehört, erzählt von … / Foto: © Albert Ackermann

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